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April, 2012

Der Ruhezustand von Windows

Mit dem Ruhezustand wurde dem Nutzer von Windows eine neue Möglichkeit an die Hand gegeben, wie komfortabler und vor allem zeitsparender gearbeitet werden kann. Sicherlich kennt jeder das Problem, dass man gerade an allem Möglichen gearbeitet hat und nun auf einmal aus dem Haus muss. Das heißt: Alles speichern, Anwendungen und Programme beenden und den Rechner herunterfahren. Ist man dann später wieder am Rechner, muss dieser wieder hochgefahren werden und alle Programme neu von Hand gestartet werden. Dies kostet gerade dann, wenn man mit vielen Anwendungen gleichzeitig arbeitet enorm viel Zeit.
Wer jedoch den Ruhezustand des Rechners nutzt, der kann sich diesen Aufwand sparen: Beim Ruhezustand wird der Rechner praktisch komplett ausgeschaltet und kann von der Stromzufuhr getrennt werden. Der Clou ist, dass alle Daten vom Arbeitsspeicher vor dem Ausschalten  auf der Festplatte gespeichert werden – wenn der Rechner wieder gestartet wird, werden diese Daten zurück in den Arbeitsspeicher geladen, so dass sofort alle Programme wieder zur Verfügung stehen und man keine Zeit vergeudet. Das heißt, dass man genau an der Stelle weiter arbeiten kann, an der man vor dem Ruhezustand aufgehört hat, sei es nur ein paar Minuten oder Wochen her.
Dabei muss man natürlich beachten, dass der Arbeitsspeicher durch dieses Verfahren nicht aufgeräumt wird. Will man diesen in Ordnung bringen, dann muss der Rechner trotzdem komplett heruntergefahren werden. Der Ruhezustand ist folglich keine Dauerlösung, eignet sich aber gut, um in erzwungenen Pausen den Rechner nicht laufen lassen zu müssen. Das spart Strom bzw. die Zeit, wenn man den Rechner andernfalls heruntergefahren hätte.

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