Bei einem Datencenter handelt es sich um ein vernetztes Kommunikationssystem, welches für hohe Belastungen und entsprechende Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Es ist gemeinhin in der Lage, den Datenverkehr für verschiedene gebündelte Anwendungen zu handhaben – und ist völlig gesichert. Das heißt: Ein Datencenter ist vor Feuer, vor Temperaturschwankungen, vor Strom- und Überflutungsschäden sowie vor Feuchtigkeit völlig geschützt und verfügt über eine individuell programmierte Zugangskontrolle. So ist es stets nur einem kleinen Team gewährt, auf Vorgänge in einem solchen Zentrum einzuwirken.
Mit einem Datencenter können die entsprechenden Mitarbeiter nach außen hin kommunizieren: nämlich LAN- bzw. WLAN- (auch Bluetooth-)Verbindungen stehen hier in voller Bandbreite zur Verfügung. Datenzentren werden vor ihrer Errichtung sorgfältig geplant – so können sie allen Richtlinien, die hierfür zur Anwendung kommen, auch tatsächlich vollständig entsprechen. Hier kommen bestimmte sicherheitstechnische Vorschriften zum Tragen.
Datenzentren werden im Laufe der technischen Entwicklung immer kompakter und kleiner – so wird immer mehr bei derselben Leistungsfähigkeit immer weniger Platz benötigt. Auch sind Datenzentren generell mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung ausgestattet. Glasfaserkabel eignen sich am ehesten für Datenzentren: Dies wird so von Telefongesellschaften oder auch reinen Internetprovidern genutzt. So können keine Ausfälle entstehen. Die Installationen für Datenzentren werden mit einer hohen Leistungsgarantie durchgeführt.
Um für Katastrophen vorbereitet zu sein, richten die Betreiber von Rechen- bzw. Datenzentren ein sogenanntes Backup- und Redundanzzentrum ein. Dieses ist ein Standort, welcher technisch völlig identisch eingerichtet ist – so kann bei einem Ausfall umgehend umgeschaltet werden. Die Verzögerung ist hier irrelevant bzw. vertretbar. Diese doppelten Standorte befinden sich nicht am selben Ort: So bleibt beim ortsbedingten Ausfall die Funktionalität einer Gesamtinstitution vollständig bewahrt. Notfallszenarien werden generell auch in Notfallhandbüchern festgelegt. So können die Mitarbeiter darauf geschult werden, erforderliche Maßnahmen unmittelbar einzuleiten. In Datenzentren werden generell periodische und realistische Tests durchgeführt, um durch Probealarmsituationen eine mentale Bereitschaft und Wachsamkeit zu erzeugen.